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manuelle Lymphdrainage

Indikationen
Die Manuelle Lymphdrainage wird angewendet bei:



Kontraindikationen
Nicht angewendet wird die Manuelle Lymphdrainage bei folgenden Erkrankungen:



Allgemeines
Das Lymphsystem mit den zugehörigen Lymphknoten durchzieht den ganzen Körper. Es dient vor allem dem Abtransport von Stoffwechselprodukten und Flüssigkeit aus dem Gewebe sowie der Abwehr.
Kommt es zu einem Rückstau der Lymphe im Gewebe, entsteht ein Ödem. Die Ursache kann verschieden sein: z.B. eine verstärkte Flüssigkeitsbildung nach Verletzungen oder eine Abflussbehinderung nach einer Operation.
Begünstigt wird die Ödembildung durch mangelnde Bewegung und durch Übergewicht.

Wirkung
Die Wirkungsweise der Manuellen Lymphdrainage ist breit gefächert. Sie dient hauptsächlich als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme u. Beine). Durch kreisförmige Verschiebetechniken wird die Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefässsystem weitergeleitet.
Auch in der Schmerzbekämpfung sowie vor und nach Operationen leistet die Manuelle Lymphdrainage gute Dienste, indem sie das geschwollene, mit Zellflüssigkeit überladene Gewebe entstaut. Der Patient spürt eine deutliche Erleichterung; Schmerzmittelgaben können verringert werden, der Heilungsprozess verläuft schneller.

Durchführung
Bei der Manuellen Lymphdrainage wird die Lymphe mit sehr weichen, rhythmisch-kreisend-pumpenden Massagegriffen in Richtung des Lymphabflusses „geschoben“, wobei zuerst die Lymphgefässe am Rumpf und erst danach die weiter entfernten behandelt werden.
Die Behandlungszeit für die manuelle Lymphdrainage liegt meist bei 45 Minuten, kann aber bei Bedarf verlängert werden. Die Anzahl und Häufigkeit der Behandlungen richten sich nach dem Verlauf der Erkrankung und der Beschwerden.

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